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Ratgeber

Einstieg ins Design: Ausbildung, Studium und Portfolio

Wie du in Gestaltungsberufe kommst und was in eine Mappe gehört.

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Ausbildung Mediengestalter

Die Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print dauert drei Jahre. Seit der Neuordnung 2023 gibt es vier Fachrichtungen: Designkonzeption, Digitalmedien, Printmedien und Projektmanagement. Für Film, Video und Ton gibt es den eigenen Beruf Mediengestalter Bild und Ton. Viele Ausbildungsbetriebe verlangen mit der Bewerbung bereits erste Arbeitsproben.

Studium

Kommunikationsdesign, Grafikdesign, Interaction Design und Mediendesign werden an Kunst- und Fachhochschulen angeboten. Häufig verlangen die Hochschulen vor der Zulassung eine künstlerische Eignungsprüfung, bei Designstudiengängen etwa mit einer selbst angefertigten Mappe. Die Anforderungen und Fristen legt jede Hochschule selbst fest, informiere dich rechtzeitig direkt bei der Hochschule.

Quereinstieg

In UX- und UI-Design wechseln Menschen aus Psychologie, Informatik, Marketing oder Journalismus. Entscheidend ist, dass du Arbeitsweise und Ergebnisse zeigen kannst. Weiterbildungen helfen beim Einstieg, ersetzen aber keine eigenen Projekte.

Was in dein Portfolio gehört

  • Wenige, gut erklärte Arbeiten statt vieler Einzelbilder
  • Zu jedem Projekt: Aufgabe, deine Rolle, Entwurfsschritte und Ergebnis
  • Bei Teamarbeiten klar trennen, was von dir stammt
  • Arbeiten, die zur Stelle passen: Print für Druckereien und Verlage, Oberflächen für Produktteams
  • Kundenarbeiten nur zeigen, wenn du die Erlaubnis dazu hast

Ein PDF mit wenigen Seiten oder eine schlanke Portfolioseite reicht. Achte darauf, dass Dateigröße und Links funktionieren, bevor du die Bewerbung abschickst.

Im Gespräch und bei Probeaufgaben

Im Gespräch wirst du oft gebeten, ein Projekt aus deinem Portfolio vorzustellen. Erkläre dabei, welche Entscheidungen du getroffen hast und warum, und wie du mit Feedback von Kunden oder Team umgegangen bist. Manche Arbeitgeber stellen eine Probeaufgabe. Kläre vorher, wie viel Zeit dafür vorgesehen ist und ob die Arbeit genutzt oder vergütet wird. Frag außerdem nach eingesetzter Software, Druck- und Webprozessen und danach, wer im Team die Gestaltung freigibt.

Werkzeuge

Fast alle Anzeigen nennen konkrete Programme für Layout, Bildbearbeitung, Vektorgrafik oder Oberflächendesign. Nenne in der Bewerbung, welche du sicher beherrschst und für welche Art von Arbeit du sie genutzt hast. Grundkenntnisse in Druckdatenerstellung oder in Webtechniken sind in vielen Stellen ein Vorteil, auch wenn sie nicht ausdrücklich verlangt werden.

Freie Projekte als Erfahrung

Wenn dir noch Kundenprojekte fehlen, helfen Arbeiten für Vereine, Initiativen oder eigene Vorhaben. Behandle sie wie echte Aufträge mit Briefing, Entwürfen und Ergebnis und zeige diesen Prozess im Portfolio.

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